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EnEV 2009 (Energiesparverordnung)

Seit 01.09.2009 ist die neue Energiesparverordnung (EnEV) in Kraft getreten.

Die Energieeinsparverordnung verfolgt das Ziel, dass Neubauten und renovierte Altbauten in einer Energiegesamtbilanz künftig weniger Energie verbrauchen als bisher.

Die EnEV fasst seit 2002 die frühere Wärmeschutzverordnung mit der Heizungsanlangenverordnung zusammen. Das bedeutet dass sie besser isolieren und sparsamer heizen müssen.

Bereits im Sommer 2007 wurden mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) 29 Eckpunkte festgelegt, um den Klimaschutz in Deutschland zu stärken. Die Novellierung der Energieeinsparverordung sieht vor, 2009 und 2012 die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden um jeweils 30 % zu erhöhen.

Die Änderungen der EnEV 2009 im Überblick:

• Neubauten: Die Obergrenze für den zulässigen Jahres-
Primärenergiebedarf wird um durchschnittlich 30 Prozent
gesenkt.

• Neubauten: Die energetischen Anforderungen an die Wärmedämmung
der Gebäudehülle werden um durchschnittlich 15 Prozent erhöht,
das heißt, die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss
durchschnittlich 15 Prozent mehr leisten als bisher.

• Altbau-Modernisierung: Bei der Modernisierung von Altbauten
mit größeren baulichen Änderungen an der Gebäudehülle werden
die Bauteilanforderungen um durchschnittlich 30 Prozent
verschärft (z.B. Erneuerung der Fassade, der Fenster, des
Dachs).

Alternativ kann der Bauherr sich dafür entscheiden, auf das
1,4fache Neubau-Niveau zu sanieren. Dies betrifft die
Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf und an die
Wärmedämmung der Gebäudehülle.

• Die Anforderungen an die Dämmung oberster nicht begehbarer
Geschossdecken (Dachböden) werden verschärft. Oberste
begehbare Geschossdecken müssen bis Ende 2011 eine
Wärmedämmung erhalten
. In beiden Fällen genügt aber auch
eine Dämmung des Daches.

• Für Klimaanlagen, die die Feuchtigkeit der Raumluft verändern
sollen, wird eine Pflicht zum Nachrüsten von Einrichtungen
zur automatischen Regelung der Be- und Entfeuchtung vorgesehen.

• Nachtstromspeicherheizungen, die älter als 30 Jahre alt sind,
sollen in größeren Gebäuden außer Betrieb genommen werden und
durch effizientere Heizungen ersetzt werden.

Dies betrifft Wohngebäude mit mindestens sechs Wohneinheiten
und Nichtwohngebäude mit mehr als 500 Quadratmetern
Nutzfläche. Die Pflicht zur Außerbetriebnahme soll stufenweise
zum 1. Januar 2020 einsetzen. Es besteht keine Pflicht, wenn
das Gebäude das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung
1995 erfüllt, der Austausch unwirtschaftlich wäre oder
öffentlich-rechtliche Vorschriften den Einsatz von
elektrischen Speicherheizsystemen vorschreiben (z. B.
Festsetzungen in Bebauungsplänen).

Maßnahmen zum Vollzug der Verordnung werden verstärkt:

• Einführung von Unternehmererklärungen (Bestätigung des
Unternehmers gegenüber dem Eigentümer, dass die EnEV bei der
baulichen oder anlagentechnischen Modernisierung von Altbauten
einhalten wurde);

• Pflicht zur Vorlage der Unternehmererklärung auf Verlagen der
zuständigen Behörde; die Nichtausstellung einer
Unternehmererklärung ist eine Ordnungswidrigkeit;

• Beauftragung der Bezirksschornsteinfegermeister mit der
Durchführung von Sichtprüfungen an heizungstechnischen
Anlagen (z. B. Prüfung, oder der alter Heizkessel pflichtgemäß
ausgetauscht wurde);

• Einführung von Ordnungswidrigkeiten für vorsätzlich und
leichtfertige (d.h. grobe fahrlässige) Verstöße gegen
bestimmte Neubau- und Modernisierungsanforderungen der EnEV
sowie bei Verwendungen falscher Gebäudedaten bei Ausstellung
von Energieausweisen.

Weitere Infos und Links zu diesem Thema finden Sie unter:

» enev-online.de

Fragen sie uns, wir beraten sie.

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